Bei solchen und anderen Orgien kam es bereits in der Antike zu zahlreichen sexuellen Gruppen Exzessen:
Die römischen Bacchanalien waren aber ursprünglich kein römisches Ereignis; vielmehr entspricht Bacchus weitgehend dem griechischen Weingott Dionysos und die Bacchanalien den Dionysien, welche zumeist im März zu Beginn der neuen Vegetationsperiode stattfanden.
Die Römer dieser Zeit waren von strengen moralischen Vorstellungen geprägt und wehrten sich deshalb umso mehr, als die griechische Kultur immer mehr Einfluss auf die römische nahm. Die Aufnahme der ausländischen Anschauungen war für sie ein Sittenverderbnis und eine Verletzung des römischen Nationalstolzes. Rom war gekränkt und fühlte sich machtlos der immer stärker werdenden Abhängigkeit von der griechischen Kultur gegenüber. Dies hatte verächtliche Äußerungen der griechischen Bevölkerung im Römischen Reiche gegenüber zur Folge; so war zum Beispiel "Graeculi" (Griechlein) ein weit verbreitetes Schimpfwort.
Ein wesentlicher Grund für die Exzesse der Bacchanalien war die Kombination großer Mengen Alkohol mit psychedelischen Substanzen wie halluzinogenen Pilzen und sogar Tollkirschen. Hinzu kam, dass der Mummenschanz der Bacchanalien eine zusätzliche enthemmende Wirkung hatte. So beschreibt Euripides in "Bacchae" die Teilnehmer als Zecher, die sich Felle und Häute überstreifen und Tierrollen übernehmen.
Die Durchführung der Bacchanalien spiegelt einige Merkmale der römischen Religion zu dieser Zeit wider. Die aktive Teilnahme an der Religion stand im Mittelpunkt des gesellschaftlichen Interesses. (Quelle:http://de.wikipedia.org/wiki/Gruppensex)